Ein Erlebnisbericht von MrNuss
07.09.2004 12:14:08
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Kleine Fontanne, September 2004

Hier also mal die internen Bilder des Fontannen-Ausflugs. Im Test war der motorlose Sauger, den Lorry ja mal angeschleppt hat. Wir haben den Sauger mal so eingesetzt, wie es den lokalen Anforderungen entsprach, also nicht: Hier kann man toll saugen, lass uns anfangen, sondern: hier gibt es gold, lass uns saugen ;-)

links sieh man das ganze Schlauchgewimmel. Wir haben uns dafür entschieden, mit zwei Saugern parallel zu saugen, anstatt die Schlauchlänge zu erweitern. Zum Einsatz kamen ein 15m Schlauch PU Durchmesser 80mm von AU und ein 20m Schlauch, PU Durchmesser 76mm (3 Zoll) von PH86. Die Schläuche waren beide gleich gut, allerdings war der etwas transparentere Schlauch von AU leichter zu Klarieren. Verstopfungen sieht man deutlicher als bei PHs Schlauch.
Kommentare ( Deutsch: 2 / alle Sprachen: 2)
Napfgoldwascher
09.09.2004 13:30:03
ger Darum habe ich ja unterhalb der beiden Elvos geschaufelt, dort hatte ich wieder dasa ganze Wasser...
Lorry
07.09.2004 17:47:40
ger Die Schläuche haben fast das ganze Rinnsal durchgeleitet, so das Buddy (oben) fast kein Wasser mehr für seine Rinne hatte.
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Hier sind wir noch am Aufbau. Der optimale Weg für die Schläuche war noch nicht gefunden. Es zeigt sich, dass bei diesem geringen Höhenunterscied auf einen möglichst gleichmäßigen Lauf der Schläuche zu achten ist. Neben dem schon bekannten Selbstbau-Kopf von AU kam auch ein professioneller Keene-Kopf einer Dredge zum Einsatz. Das Teil war sehr gut geeignet, eventuell etwas schwer, dafür mit einem tollen Griff.
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Um dem berüchtigen Napf-Flitter Herr zu werden, haben wir mal zwei Elvos hintereinander gelegt. Fazit: in der ersten Rinne waren fast alle Flitter, die zweite war aber wiederum nicht ganz leer. Wer die Flitter des Napfs kennt, weiss um die extremen Fliesseigenschaften des Goldes. Insgesammt war ich mit der Fangquote sehr sehr zufrieden (und ich denke, alle anderen Beteiligten auch).
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links sieh man das ganze Schlauchgewimmel. Wir haben uns dafür entschieden, mit zwei Saugern parallel zu saugen, anstatt die Schlauchlänge zu erweitern. Zum Einsatz kamen ein 15m Schlauch PU Durchmesser 80mm von AU und ein 20m Schlauch, PU Durchmesser 76mm (3 Zoll) von PH86. Die Schläuche waren beide gleich gut, allerdings war der etwas transparentere Schlauch von AU leichter zu Klarieren. Verstopfungen sieht man deutlicher als bei PHs Schlauch.
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Hier Peters neue Keene aus Amerika. Diese Rinne ist für den Dredge-Einsatz konzipiert und hat deswegen sehr viele, sehr steile Riffel und eine fest montierte Box. Leider konnten wir die Rinne nicht testen, weil der Druck einfach zu gering war und nicht genügend Wasser durch die Rinne lief. Mit zwei Schläuchen und ausreichend Höhenunterschied sollte die Rinne aber sehr gut laufen! Die Box in Aktion wäre natürlich interessant gewesen!
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Hier Lorry bei harten Einsatz mit PHs Dredge-Kopf. Den Zulauf hatten wir einfach mit dem Schieber verschlossen. Die Saugwirkung am Kopf war sehr gut, allerdings nicht so mörderisch, wei beim Einsatz in Rauris. Ich denke, wir werden das Gerät nocheinmal unter optimaleren Bedingungen einsezen können. Beeindruckend ist auf jeden Fall das Ergebnis der Saugung: viel Material, und komplett abgesaugten Bedrock (bis auf den letzten Sandkrümel!) Das mit der Henderson wäre nicht zu machen geqwesen!
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Hier ein Film von Lorry als Obermaschiniste (wie gesagt: der Sauger hat keinen Motor!). 3,5MB groß, mit Ton.
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Insgesammt ist der Sauger noch verbesserungsfähig. Es traten viele verstopfungen auf und die netto-Saugzeit war noch deutlich unter 50% der gesamten Arbeitszeit. Das Ergebnis ist aber ermutigend: wir haben sehr viel sehr alten Schrott gewaschen (bild siehe regulären Bericht), vor uns war also noch keiner in diesen Tiefen. Wir bleiben dran!

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